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TuS Dotzheim - Blog


Klassenerhalt am Wochenende sicher?

HSG Wettenberg - M 1 | 27.3.2019

Spielbericht des WT (sud):

Ein starker Ugur Toru im Tor und der wieselflinke Thomas Sterker waren die Garanten für den souveränen Auftritt des TuS Dotzheim bei der HSG Wettenberg. Mit 31:25 (13:11) gewann das Team vom Schelmengraben und kann nun bereits am kommenden Spieltag den Klassenerhalt auch rechnerisch klar machen. „Die Punkte gegen Offenbach und jetzt in Wettenberg waren enorm wichtig, wenn man die anderen Ergebnisse hinten sieht“, sagte Coach Hans-Josef Embs.

Mit 24:20 Punkten rangiert sein Team auf dem sechsten Platz und schielt nach oben. „Wir würden gern noch Fünfter werden“, erklärte Thomas Sterker, der gegen Wettenberg sieben Mal traf. Auch bei Embs ist die Anspannung gewichen. Locker und auch stolz blickt er den kommenden Aufgaben entgegen. „Wir hatten noch nie 24 Punkte in der Oberliga. Das ist top. Die Mannschaft ist hungrig. Wir wollen noch den ein oder anderen Punkt mitnehmen“, gibt der Coach die Richtung vor.

Vor drei Wochen sah es noch nicht so rosig aus. Die immer prekärere Personalsituation nach den Ausfällen von Johannes Schuhmacher und Patrick Heil, dazu die anstehenden Partien gegen stärkere Teams sorgten für Sorgenfalten in den Gesichtern der Verantwortlichen. Die Mannschaft wuppte es aber und ließ die Falten verschwinden.

„Das kommt alles vom Kopf. Der Sieg im Derby gegen Wiesbaden hat die Mannschaft unheimlich gepusht. Plötzlich geht alles einfacher, wenn der Erfolg da ist. Die Torhüter halten besser, die Stimmung ist besser, so kommt das halt“, fasste Embs zusammen.

Toru einfach ein Tausendsasa zwischen den Pfosten

In Wettenberg zeigte Dotzheim 45 Minuten guten Handball, hatte nur in den ersten 15 Minuten leichte Probleme, vor allem in der Halbdeckung. Doch auch schon da war Toru mit starken Paraden ein sicherer Rückhalt und gab seinen Vorderleuten Selbstvertrauen. Die fingen sich und setzten ihrerseits Akzente. „Gefühlt hätten wir zur Halbzeit schon höher führen müssen. Aber wir hatten noch ein paar einfache Fehler zu viel in der Offensive“, analysierte Sterker.

Schubert und Teuner ziehen nach der Pause Zügel an

Vor allem Maximilian Schubert und Marc Teuner zogen im zweiten Durchgang an. „Sie haben den Schalter umgelegt. Zudem war Ugur überragend, hat vier Siebenmeter gehalten. Das war hochverdient“, bilanzierte Embs. Sein Team hatte trotz der Personalsituation das höhere Stehvermögen. Wettenberg war nach 40 Minuten platt. Embs konnte sich so erlauben, Schubert und Teuner Verschnaufpausen zu gönnen und wechselte munter durch.

Auch die angeschlagenen Spieler werden demnächst Zeit zur Erholung bekommen. „Ich werde niemanden ins Feuer werfen“, betonte Embs. So wird Schuhmacher wohl auch am kommenden Wochenende sicherheitshalber noch einmal pausieren. Und auch Sterker, dessen Knie immer noch schmerzt und geschwollen ist, könnte die Partie gegen den TV Büttelborn von der Bank aus beobachten.

TuS: Toru, N. Robinson; Battermann (3), Bocklet, Schubert (5),Klasmann, Assmann (2), Fuhrig (5), Sterker (7), Schmidtmann (1), Teuner (8/4), During.

Schiedsrichter: Fuchs/Hass (Sulzbach/Haibach) - Zuschauer: 180. – Zeitstrafen: 1:3. – Siebenmeter: 10/5:4/4. – Spielfilm: 2:1, 4:2, 7:5, 9:9, 10:12, 11:12 – 11:14, 14:18, 15:20, 16:23, 18:25, 19:28, 22:30, 25:31.

 


Kategorien: Handball