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TuS Dotzheim - Blog


Nordic Walking

8.4.2019

        Die Freiluftsaison wird wieder eröffnet mit "Nordic Walking - Lauftreff“             

                 Jeden Donnerstag in der Zeit vom 02. Mai bis 29. September 2018  -auch in den Sommerferien-

                                                   (weitere Info`s siehe Sportangebote "Nordic Walking")

Kategorien Turnen

Mit Kraftakt zum Klassenerhalt

M 1 - TV Büttelborn 29:27 (15:10) | 1.4.2019

Spielbericht des WT (von Susan Dobias):

Völlig fertig und ausgepumpt saßen die Spieler vom TuS nach dem 29:27 (15:10) gegen den TV Büttelborn in der Kabine. Überall tat es ihnen nach diesem Kraftakt weh. „Das war eine unglaubliche Energieleistung. Ich habe am Ende nur noch gehofft, dass sich keiner verletzt. Sie waren stehend Ko. Viel länger hätte die Partie nicht gehen dürfen“, sagte TuS-Coach Hans-Josef Embs.

Sieben gesunde Feldspieler waren ihm geblieben. Im Vergleich zur letzten Partie musste Embs noch auf Thomas Sterker (Knie), Leander Schmidtmann (Spiel mit Wallaus A-Jugend) sowie den kurzfristig erkrankten Lars Klasmann verzichten. In seiner Not berief er drei Akteure aus der zweiten Mannschaft sowie Oldie Sebastian Dembach in den Kader, die im Notfall hätten aushelfen können. Zum Einsatz kamen sie, wenn überhaupt, nur ganz kurz. „Es tut mir wirklich leid für die Jungs, aber es ging einfach nicht anders“, entschuldigte sich Embs.

Sonderlob für Bocklet: Zu gut lief das Zusammenspiel seines letzten Aufgebotes, auch wenn am Ende die Kräfte immer mehr schwanden. Noch prekärer war die Lage in der 34. Minute geworden, als Marc Teuner nach einem Foul die Rote Karte erhalten hatte. Ab diesem Zeitpunkt mussten Sören Battermann, Fredi Bocklet, Maximilian Schubert, Kenneth Fuhrig, Dennis Assmann und Marco During durchspielen. Im Tor wurden erst Ugur Toru und später Nico Robinson zu einem Rückhalt. „Wir haben uns irgendwie durchgeschmuggelt. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft“, betonte Embs. Im ersten Durchgang hemmte die Manndeckung gegen Teuner den Spielfluss. Embs reagierte und brachte Bocklet auf Halbrechts. Der kleine Spielmacher sorgte durch seine Schnelligkeit für Räume und war selbst oft nur durch Fouls zu stoppen. „Er ist im Eins-gegen-eins brutal gegangen. Das war stark“, lobte der Coach.

Als Teuner des Feldes verwiesen wurde (34.), musste sich Dotzheim nur kurz schütteln, zog von 17:14 auf 21:14 davon. „Wir konnten viele leichte Tore machen, die uns am Ende geholfen haben. Aber ehrlich, eine bessere Mannschaft hätte das ausgenutzt", erklärte Schubert, der trotz Manndeckung aufdrehte und acht seiner elf Treffer nach Teuners Aus erzielte. Durch den vom TuS-Anhang mit viel Beifall bedachten Sieg kletterte Dotzheim auf Platz fünf und hat jetzt zwei Wochen Zeit, sich zu erholen. „Das brauchen wir auch. Ich bin so fertig. Mir tut alles weh, ich will nur noch auf die Couch“, sagte Schubert. Embs gewährt nun drei freie Tage. Erst am Donnerstag geht es mit leichter Einheit weiter.

TuS Dotzheim: Toru, N. Robinson; Battermann (2), Bocklet (3), Schubert (11/2), Dembach, F. Jensen, Assmann (3), Fuhrig (4), P. Jensen, Wessely, Teuner (3/1), During (3).

Schiedsrichter: Kaiser/Paul (Dietesheim/Mühlheim/Obertshausen/Heusenstamm) - Zuschauer: 184. - Zeitstrafen: 2:6. – Disqualifiaktion: Teuner (34./Foul). – Siebenmeter: 3/3:0/0. – Spielfilm: 1:3, 5:5, 8:5, 10:7, 12:8, 15:10 – 17:11, 17:14, 21:14, 23:18, 27:20, 28:25, 29:27.


 

Kategorien Handball

Klassenerhalt am Wochenende sicher?

HSG Wettenberg - M 1 | 27.3.2019

Spielbericht des WT (sud):

Ein starker Ugur Toru im Tor und der wieselflinke Thomas Sterker waren die Garanten für den souveränen Auftritt des TuS Dotzheim bei der HSG Wettenberg. Mit 31:25 (13:11) gewann das Team vom Schelmengraben und kann nun bereits am kommenden Spieltag den Klassenerhalt auch rechnerisch klar machen. „Die Punkte gegen Offenbach und jetzt in Wettenberg waren enorm wichtig, wenn man die anderen Ergebnisse hinten sieht“, sagte Coach Hans-Josef Embs.

Mit 24:20 Punkten rangiert sein Team auf dem sechsten Platz und schielt nach oben. „Wir würden gern noch Fünfter werden“, erklärte Thomas Sterker, der gegen Wettenberg sieben Mal traf. Auch bei Embs ist die Anspannung gewichen. Locker und auch stolz blickt er den kommenden Aufgaben entgegen. „Wir hatten noch nie 24 Punkte in der Oberliga. Das ist top. Die Mannschaft ist hungrig. Wir wollen noch den ein oder anderen Punkt mitnehmen“, gibt der Coach die Richtung vor.

Vor drei Wochen sah es noch nicht so rosig aus. Die immer prekärere Personalsituation nach den Ausfällen von Johannes Schuhmacher und Patrick Heil, dazu die anstehenden Partien gegen stärkere Teams sorgten für Sorgenfalten in den Gesichtern der Verantwortlichen. Die Mannschaft wuppte es aber und ließ die Falten verschwinden.

„Das kommt alles vom Kopf. Der Sieg im Derby gegen Wiesbaden hat die Mannschaft unheimlich gepusht. Plötzlich geht alles einfacher, wenn der Erfolg da ist. Die Torhüter halten besser, die Stimmung ist besser, so kommt das halt“, fasste Embs zusammen.

Toru einfach ein Tausendsasa zwischen den Pfosten

In Wettenberg zeigte Dotzheim 45 Minuten guten Handball, hatte nur in den ersten 15 Minuten leichte Probleme, vor allem in der Halbdeckung. Doch auch schon da war Toru mit starken Paraden ein sicherer Rückhalt und gab seinen Vorderleuten Selbstvertrauen. Die fingen sich und setzten ihrerseits Akzente. „Gefühlt hätten wir zur Halbzeit schon höher führen müssen. Aber wir hatten noch ein paar einfache Fehler zu viel in der Offensive“, analysierte Sterker.

Schubert und Teuner ziehen nach der Pause Zügel an

Vor allem Maximilian Schubert und Marc Teuner zogen im zweiten Durchgang an. „Sie haben den Schalter umgelegt. Zudem war Ugur überragend, hat vier Siebenmeter gehalten. Das war hochverdient“, bilanzierte Embs. Sein Team hatte trotz der Personalsituation das höhere Stehvermögen. Wettenberg war nach 40 Minuten platt. Embs konnte sich so erlauben, Schubert und Teuner Verschnaufpausen zu gönnen und wechselte munter durch.

Auch die angeschlagenen Spieler werden demnächst Zeit zur Erholung bekommen. „Ich werde niemanden ins Feuer werfen“, betonte Embs. So wird Schuhmacher wohl auch am kommenden Wochenende sicherheitshalber noch einmal pausieren. Und auch Sterker, dessen Knie immer noch schmerzt und geschwollen ist, könnte die Partie gegen den TV Büttelborn von der Bank aus beobachten.

TuS: Toru, N. Robinson; Battermann (3), Bocklet, Schubert (5),Klasmann, Assmann (2), Fuhrig (5), Sterker (7), Schmidtmann (1), Teuner (8/4), During.

Schiedsrichter: Fuchs/Hass (Sulzbach/Haibach) - Zuschauer: 180. – Zeitstrafen: 1:3. – Siebenmeter: 10/5:4/4. – Spielfilm: 2:1, 4:2, 7:5, 9:9, 10:12, 11:12 – 11:14, 14:18, 15:20, 16:23, 18:25, 19:28, 22:30, 25:31.

 

Kategorien Handball

TuS Dotzheim fegt Primus aus der Halle

M 1 - Offenbach-Bürgel 29:23 | 18.3.2019

Spielbericht von Stephan Crecelius (WT):

„Mega geil.“ Mit diesen zwei Worten fasste Torwart Ugur Toru die Energieleistung seiner Dotzheimer Mannschaft zusammen. Und wohl selten haben acht Buchstaben ein Spiel so gut beschrieben. Denn der Auftritt der Oberliga-Handballer vom TuS Dotzheim im Heimspiel gegen Spitzenreiter TSG Offenbach-Bürgel war schlichtweg beeindruckend. Am Ende stand vor rund 300 Zuschauern ein hochverdienter 29:23 (10:9)-Sieg auf der Anzeigetafel in der Sporthalle am Schelmengraben. Durch den sich die Dotzheimer wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigt haben – und das, obwohl der TuS gegen Offenbach mit nur neun Feldspielern antrat.

Toru mit bärenstarker Leistung: Denn Dotzheim musste unter anderem auf Johannes Schuhmacher sowie die Abwehrspezialisten Sören Battermann und Patrick Heil verzichten. Doch auch ohne das Trio zeigte der TuS vor allem hinten eine ganz starke Leistung. „Wenn wir immer so decken würden, hätten es unsere Torhüter in der Saison leichter gehabt“, sagte Marc Teuner. Und fast alles, was dann doch durchkam, wurde in der ersten Halbzeit zur Beute von Toru. Egal, ob Wurf aus dem Rückraum, Tempogegenstoß oder Siebenmeter. „Er hat überragend gehalten“, sagte TuS-Trainer Hans-Josef Embs. Zur Pause stand der Spitzenreiter aus Offenbach so bei mickrigen neun Toren.

Teuner und Schubert fangen nach dem Wechsel Feuer: Und im Angriff? Dort taten sich auch die Dotzheimer im ersten Abschnitt schwer. „In der Halbzeit haben wir uns dann deutlich gemacht, was heute möglich ist, wenn wir anfangen zu treffen“, gab Maximilian Schubert einen Einblick in die Kabine. Aus der Dotzheim dann mit deutlich mehr Durchschlagskraft kam. Vor allem Schubert und Teuner, die plötzlich selbst schwerste Würfe verwandelten, waren nicht mehr zu stoppen. Auch das Spiel mit zwei Kreisläufern funktionierte. Dazu brachte der quirlige Frederic Bocklet, der Dotzheim genau wie Lars Klasmann nach der Saison verlassen wird, die Offenbacher Defensive immer wieder durcheinander. Sodass nicht nur das Lächeln vom Sportlichen Leiter Timm Großkurth auf der Tribüne immer breiter wurde.

Trainer Embs mit dem richtigen Bauchgefühl: Den alles entscheidenden Lauf leitete Embs dann mit einem Torwartwechsel (48. Minute) ein. Er brachte für den ganz starken Ugur Toru Nico Robinson. Der direkt einen Siebenmeter parierte und den Kasten im Anschluss rund sieben Minuten sauber hielt. Er habe gespürt, dass Toru das Momentum ein klein wenig verloren habe, sagte Embs. „Kein Torwart kann 60 Minuten auf einem so extrem hohen Level halten.“ Es war die goldrichtige Entscheidung.

Leistung im Training erarbeitet: „Nico hat ganz stark gehalten“, sagte dann auch Toru. „Wir ergänzen uns super.“ Ein Zusammenhalt, der irgendwie sinnbildlich für die geschlossene Mannschaftsleistung der Dotzheimer gegen den Spitzenreiter war. Schon unter der Woche im Training – das teilweise nur mit sechs, sieben Spielern stattfand – habe kein Spieler die Partie im Vorfeld abgeschenkt, sagte Großkurth. Das Ergebnis: „Es war mit unsere beste Saisonleistung.“

TuS: Toru, N. Robinson; Bocklet (2), Schubert (9), Klasmann, Assmann (1), Fuhrig (3), Sterker (3), Schmidtmann, Teuner (10/2), During (1). – Schiedsrichter: Rossmeier/Podesta. – Zuschauer: 300. – Zeitstrafen: 2:1. – Siebenmeter: 2/2:4/2. – Spielfilm: 2:0, 4:4, 5:6, 9:7, 10:9 – 12:12, 16:13, 20:17, 27:19, 29:23.

 

Kategorien Handball

Beim TuS hält der Fluch der Verletztenmisere an

M 1 - Babenhausen 28:31 (16:14) | 11.3.2019

Die 28:31 (16:14)-Niederlage gegen die SG Rot-Weiß Babenhausen allein war für TuS Dotzheim schon schmerzlich. Aber als Johannes Schuhmacher 20 Sekunden vor Schluss mit starken Schmerzen auf dem Boden lag, waren die Mitspieler und die Zuschauer geschockt. Hans-Josef Embs eilte sofort zu seinem so von Verletzungen gebeutelten Rückraumspieler und kehrte mit ernster Miene zurück zur Bank. Schuhmacher selbst konnte nur gestützt das Parkett verlassen. Die Diagnose: Verdacht auf Muskelfaser- oder gar Bündelriss in der linken Wade. Eine Untersuchung soll Klarheit liefern.

„Spiel verloren und die Verletzung – schlechter kann es nicht laufen“, sagte Schuhmacher. Vor Wut und Enttäuschung hatte der junge Familienvater noch gegen die Bande geschlagen, ehe er die Halle verließ. Ihm sei sofort bewusst gewesen, dass es etwas Ernstes sei. „Ich hatte so einen stechenden Schmerz, als wenn mir jemand mit einem Messer rein sticht. Solche Schmerzen hatte ich noch nie. Erst habe ich gedacht, dass mir jemand mit dem Knie oder dem Fuß in die Wade gelaufen ist. Aber da war niemand“, berichtete Schuhmacher.

Eine richtige Alternative für den 23-Jährigen gibt es im dünn besetzten Kader eigentlich nicht. „Wenn er jetzt raus gerissen wird, hallelujah. Wir haben so gut harmoniert. Jetzt bin ich mal gespannt. Das müssen wir irgendwie kompensieren. Es muss weitergehen, hilft ja nichts“, erklärte Maximilian Schubert. Schuhmacher war nach seinem Comeback Ende des Jahres nach einjähriger Verletzungspause zuletzt immer stärker ins Rollen gekommen, glänzte auch gegen Babenhausen als neunfacher Torschütze. Und nun der erneute Rückschlag.

Bitter ist das nicht nur für Schuhmacher persönlich, sondern auch für die TuS-Oberliga-Handballer. Nach Benedikt Seeger, Felix Kossler (beide Karriereende wegen Verletzung) und Yassin Ben-Hazaz (Syndesmoseband-und Außenbandriss) ist der Linkshänder der nächste Rückraumspieler auf der Verletztenliste. „Das muss eine Mannschaft erst einmal verkraften. Wir müssen wieder die Kräfte bündeln und werden uns Gedanken machen, wie wir uns da aufstellen und das auch taktisch angehen“, sagte der Sportliche Leiter, Timm Großkurth.

Timm Großkurth: Jetzt müssen sich andere zeigen

Jammern wolle er nicht, sondern positiv nach vorne schauen. Das habe das Team nach all den Verletzungen in den vergangenen Jahren gelernt. „Mund abputzen, es ist wie es ist. Dann müssen sich andere zeigen“, erklärte Großkurth. Fredi Bocklet und Lars Klasmann sind Kandidaten für die Rückraummitte, Marc Teuner könnte dann in den rechten Rückraum wechseln. Doch beide haben wenig Spielpraxis. Auch gegen Babenhausen standen sie nur wenige Minuten auf der Platte, obwohl einige Stammspieler nicht ihre Leistung abrufen konnten. Bezeichnend war die 58. Minute, als Teuner im Tempogegenstoß frei am Gästetorwart scheiterte. „Das war in einem gleichwertigen Spiel die spielentscheidende Situation. Anstatt zum 28:28 auszugleichen, verwirft er. Dann war das Spiel verloren“, sagte Embs.

TuS Dotzheim: Toru, N. Robinson; Battermann, Bocklet, Schubert (9/1), Heil, Schuhmacher (9), Klasmann (1), Assmann, Fuhrig, Sterker (3), Schmidtmann (1), Teuner (5), During.

 

Kategorien Handball

Handball-Oberligist TuS Dotzheim verschafft sich Luft

M 1 - TSG Münster 30:26 (15:11) | 2.3.2019

Von sud/mud (WT)

Am Ende waren sie zu platt, um richtig jubeln zu können. Mit 30:26 (15:11) rang Handball-Oberligist TuS Dotzheim die TSG Münster nieder und hat nun acht Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz. Zudem konnte mit Münster ein direkter Kontrahent auf Abstand gehalten werden. „Jetzt haben wir nicht mehr so einen Druck“, freute sich Marc Teuner und schob hinterher: „Wir funktionieren derzeit als Team.“

In einer harten, aber nicht unfairen Partie mit zahlreichen Zeitstrafen und Siebenmetern war Dotzheim letztlich das bessere Team mit den stärkeren Einzelspielern. Dabei mussten die Hausherren bereits nach sechs Minuten eine kurze Schrecksekunde überwinden, als Maximilian Schubert bei einer Abwehraktion umknickte und angeschlagen das Parkett verließ. Die Gastgeber mussten sich kurz neu sortieren, ließen in ihrer Dynamik aber nicht locker und legten immer wieder vor. Vor allem Torjäger Teuner war einmal mehr nicht zu stoppen. Nach zehn Minuten konnte Schubert weiterspielen. Die Dotzheimer fanden immer wieder Lücken in der aggressiven und beweglichen Gästeabwehr. Hinten wurde Nico Robinson mit jeder gelungenen Abwehraktion im Tor immer sicherer und kaufte den Münsteranern ein ums andere mal den Schneid ab. So konnten sich die Hausherren bis zur Halbzeit mit vier Toren absetzen.

Nach Wiederanpfiff erwischte Dotzheim den besseren Start und zog auf 17:11 davon. Doch Münster ließ nicht locker und nutzte eine Zeitstrafe der Dotzheimer, um zu verkürzen (18:14/37.). Schubert, der mit zunehmender Spielzeit immer weiter aufdrehte, hielt mit seinem Treffer in doppelter Unterzahl den Gegner weiter auf Abstand (19:15/39.). Da auch Robinson an seine Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfte, kam Münster nicht entscheidend heran. „Wir waren die clevere Mannschaft mit dem besseren Torwart“, lobte Schubert, der aber auch die Verantwortung übernahm und vom Gegner nicht zu stoppen war. „Ich nehme halt die Rolle an und gehe vorneweg“, unterstrich der elffache Torschütze, dass es derzeit „richtig Bock“ mache.

TuS Dotzheim: N. Robinson, Toru; Battermann, Maxi Schubert (11), Heil, Schuhmacher (3), Klasmann, Assmann, Fuhrig (6), Sterker (2), Schmidtmann, Teuner (8/4).

Schiedsrichter: Ernst/Henkel (Idstein/Rüsselsheim). – Zuschauer: 329. – Zeitstrafen: 5:8. – Siebenmeter: 4/4:7/4. – Spielfilm: 3:3, 9:7, 9:10, 15:11 – 17:11, 21:15, 22:19, 26:21, 30:24, 30:26.


 

Kategorien Handball

TuS Dotzheim bezwingt HSG VfR/Eintracht Wiesbaden im Stadtderby

M 1-HSG Vfr/ETW | 24.2.2019

Von Stephan Neumann und Stephan Crecelius(WT)

In der ausverkauften Schelmengraben-Halle bezwingt Gastgeber TuS Dotzheim die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden mit 34:27 - der erste Sieg nach fünf Pleiten für die Dotzheimer.

Der Bann ist gebrochen: Die Handballer des TuS Dotzheim jubelten, als hätten sie einen Aufstieg perfekt gemacht. Der 34:27 (18:12)-Erfolg markiert das Ende ihrer Leidenszeit mit zuvor fünf Derby-Niederlagen gegen den Stadtrivalen HSG VfR/Eintracht. Entsprechend zeigte sich Dotzheims Sportlicher Leiter Timm Großkurth von Zentnerlasten befreit, genoss die Partystimmung in den eigenen Reihen: „Es musste ja irgendwann funktionieren. Die Erleichterung ist wahnsinnig groß." Auch TuS-Keeper Nico Robinson war happy: „Erstmals haben wir im Derby über die gesamte Zeit mit dem nötigen Biss gespielt. Das muss in den nächsten Spielen so bleiben." HSG-Routinier Luis Garbo befand: „Der hohe Rückstand in der Startphase war entscheidend. Als wir dann herangekommen sind, haben wir vorne die falschen Entscheidungen getroffen."

Verschlafener Start wird für die HSG zur Hypothek

Die Dotzheimer legten mit zwei Blitztoren von Jojo Schuhmacher turbomäßig los, als wollten sie die fünf vergangenen Pleiten gegen die HSG auf einen Schlag vergessen machen. 7:1 nach sieben Minuten – Gäste-Coach Alexander Müller bat zur Auszeit, wurde richtig laut. Der Weckruf fruchtete: Danic Seiwert per Siebenmeter, Tom Schmelzer, Luis Garbo und Lorenz Engel verkürzten ruckzuck im bis auf den letzten Platz besetzten Schelmengraben-Hexenkessel auf 7:5. Marc Teuner, einer von fünf Ex-HSGlern im TuS-Trikot, legte für Dotzheim den Schalter mit drei Toren wieder um. Einhergehend wurde US-Nationalspieler Nico Robinson im Gastgeber-Gehäuse zum echten Rückhalt – Halbzeitstand 18:12.

Teuner-Gala auch nach der Pause

Die Zuschauer erlebten nach der Pause eine Fortsetzung der Teuner-Gala. Im Hinspiel hatten seine 14 Tore nicht für einen Punktgewinn gereicht, diesmal zahlte sich seine unglaubliche Treffsicherheit aus. Beim Stand von 20:12 war die Vorentscheidung praktisch gefallen. Zumal Robinson seinen Kasten weiter weitgehend abriegelte. Zusätzlich bitter für die HSG: Pascal Henkelmann musste lädiert auf die Bank und Danic Seiwert warf einen Siebenmeter an den Pfosten, während bei Dotzheim Yassin Ben-Hazaz erhöhte.

„Ein absolut verdienter Derbysieg. Jetzt sind wir sechs Punkte vor der HSG. Wichtig war, dass Nico nach zuvor drei nicht ganz so guten Spielen wirklich hervorragend gehalten hat", meinte TuS-Coach Hans-Josef Embs. VfR/Eintracht-Coach Alex Müller stellte fest: „ Wenn man Dotzheim stets hinterherläuft, wird es schwer. Kämpferisch war das aber gut. Schlimm wäre es für uns, wenn sich die Verletzung von Pascal als schwerwiegend herausstellen würde."

Für die HSG bleibt die Lage am Tabellenende brenzlig. Steigt Bruchköbel aus der 3. Liga aus, erwischt es in der Oberliga drei Clubs. Rettet sich Bruchköbel, sind es lediglich zwei, bestätigt Oberliga-Chef Manfred Leber. Stellt sich aber die Frage: Gibt es auch 2019/20 Derby-Höhepunkte zwischen TuS und HSG?

TUS DOTZHEIM - VFR/EINTRACHT WIESBADEN

TuS Dotzheim:

N. Robinson, Toru; Battermann (1), Maxi Schubert (4), Heil (1), Schuhmacher (5), Klasmann, Assmann (3), Fuhrig (1), Sterker, Ben-Hazaz (5), Schmidtmann, Teuner (14/5).

HSG VfR/Eintracht: Gippert, J. Kellner (19. – 54.); Kirchmeier (4), L. Walter, Hutmacher (3), Seiwert (5/5), Schmelzer (2), Garbo (2), K. Schreiber, L. Engel (4), Stadermann, Henkelmann (4), Langheinrich, Dietz.

Schiedsrichter:Apel/Lang (Reichelsheim).

Zuschauer: 600.

Zeitstrafen: 4:7.

Siebenmeter: 5/5:6/5.

Spielfilm: 7:1, 7:5, 10:6, 10:8, 13:8, 18:12 – 20:12, 24:18, 28:20, 34:27.

Kategorien Handball

Großer Andrang beim Derby

Endlich ein Derby-Sieg für den TuS? | 21.2.2019

Von sud (WT)

Zum Oberliga-Derby gegen die HSG VfR/Eintracht erwartet der TuS Dotzheim eine prall gefüllte Schelmengrabenhalle.

Fast 1000 Fans waren beim Hinrunden-Derby zwischen der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden und dem TuS Dotzheim in der Sporthalle am Elsässer Platz. Am Freitag (20.00 Uhr) steigt nun das Rückspiel in der wesentlich kleineren Halle am Schelmengraben in Dotzheim. Kommen auch nur annähernd so viele Zuschauer, wird es eng und kuschlig. Und nicht jedem wird es vergönnt sein, das Prestigeduell über die Vorherrschaft im Wiesbadener Handball live zu verfolgen.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, heißt daher die Devise. Frühzeitiges Kommen sichere Plätze. Ist die Halle voll, werde man weiteren Fans den Eintritt verwehren, sagt Dotzheims Sportlicher Leiter Timm Großkurth. Er freut sich auf das Spiel und ist sich sicher, dass es knackevoll werden wird, bis in den letzten Winkel. Entsprechend heiß wird die Atmosphäre sein. „Ich finde es cool, das hat so ein bisschen Retro-Style. Wenn es nicht voll wird, wäre ich persönlich überrascht“, meint Großkurth. Er musste im letzten Derby im Schelmengraben etliche Fans vertrösten und wieder wegschicken. „Ich konnte den ein oder anderen damals nicht glücklich machen“, gesteht er. Sogar Dauerkartenbesitzer waren unter den Leidtragenden. Es kam zu Streitereien, auf einem gewissen Niveau.

Die Handballfamilie ist eine soziale und intelligente Familie“, sagt Großkurth. Daher appelliert er an alle, wirklich frühzeitig zu kommen. Wie auch HSG-Coach Alexander Müller. „Ich habe es jedem gesagt. Wenn alle kommen, wird es wohl schon zum Warm-up voll sein“, sagt er.

Daher gibt es sogar erste Überlegungen einer Liveübertragung ins Zelt vor der Halle. Denn gefilmt wird die Partie sowieso. „Wenn das Wetter toll wird, muss man darüber nachdenken, ob man nicht ein Kabel nach draußen legt und einen Fernseher aufstellt“, sagt Großkurth. Momentan ist das allerdings nicht geplant.

Verlegung in größere Halle war nicht realisierbar

Vor Monaten hatten sich die Verantwortlichen bemüht, die Partie in die City-Arena am Platz der Deutschen Einheit zu verlegen. Beide Teams waren daran interessiert, zogen an einem Strang. Auch Sportamtsleiter Karsten Schütze stand dem Vorhaben überaus positiv gegenüber. Doch es fand sich kein passender Termin abseits des 22. Februar. Der vorgeschlagene 1. März war nicht realisierbar, da am Folgetag der VC Wiesbaden sein Bundesligaspiel austrägt und der Aufbau dafür bereits am 1. März begonnen werden muss. Trotz des Angebots der Handballer, dabei zu helfen, sah Schütze keine Möglichkeit, Handball- und Volleyballspiel binnen 24 Stunden unter einen Hut zu bringen.

Es wäre ein Traum gewesen. Wir hätten so viel machen können. Beispielsweise einen Kartenvorverkauf“, betont Großkurth. Ganz zu schweigen vom Image- und Werbeeffekt für den Handball in der Landeshauptstadt. Nun muss es halt oldschool funktionieren.

 

Kategorien Handball

dm Spendenaktion

Der TUS bedankt sich bei dm und allen Käufern | 28.11.2018